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Kurzübersicht

Das Restless Legs Syndrom
Diagnosekriterien
Geschichte

Das Restless Legs Syndrom

Das "Restless Legs Syndrom" (RLS) ist eine häufige chronisch verlaufende Erkrankung, charakterisiert durch

  • Bewegungszwang mit
  • schwer zu beschreibenden unangenehmen Gefühlsstörungen und/oder
  • unwillkürlichen Bewegungen

in den Beinen und seltener in den Armen.

Typischerweise treten die Beschwerden auf

  • gegen Abend oder nachts,
  • beim ruhigen Sitzen oder im Bett liegend

und bessern beim Herumgehen und durch Bewegung.

Die Bewegungen können im Schlaf weiterbestehen, ohne dass der Patient dies merkt. Man spricht dann von periodischen Beinbewegungen im Schlaf.

Als Folge der Gefühlsstörungen und des Bewegungsdranges entsteht eine Einschlaf- oder Durchschlafstörung, sowie eine Schläfrigkeit am Tag.

Häufig leiden diese Patienten auch an einer Depression.

Als Ursache dieser Krankheit wird eine angeborene Störung im Gehirn vermutet, welche manchmal erst nach Hinzutreten einer anderen Erkrankung Beschwerden verursacht.


J. Mathis & Ph. Grandjean
Das Restless-Legs-Syndrom in der Praxis
Schweiz. Med. Forum No. 4 2002


 
Last Update: 1. September 2010